Selbstverständlich. Wir organisieren Info-Veranstaltungen. Wegen der coronabedingten Auflagen findet am 19. Mai 2021 statt der geplanten drei Veranstaltungen in Münchhausen, Lahntal und Wetter eine Online-Informationsveranstaltung statt. Im Juni und im Juli 2021 hoffen wir, wie geplant jeweils zwei Veranstaltungen in jeder Kommunen durchführen zu können. Sie sind thematisch identisch, so dass jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit haben, sowohl in Münchhausen als auch in Lahntal oder in Wetter teilzunehmen.

Es wird nur eine Bürgermeisterin/ ein Bürgermeister gewählt. Die Ortsvorsteher bleiben jedoch, wie bisher, Ansprechpartner für die Bürger. Die Ortsvorsteher erhalten darüber hinaus mehr Kompetenzen.

Die Verwaltungen bleiben in den bisherigen Orten erhalten, damit Bürgerbüros mit den Bürgerdienstleistungen, wie bisher zuverlässig für jeden gut zu erreichen sind. Mit dem Onlinezugangsgesetz wird sich zudem das Nutzerverhalten auch verändern. Der prozessuale Sitz des Bürgermeisters wird im Grenzänderungsvertrag geregelt. Die Machbarkeitsstudie empfiehlt Wetter.

Die Telefonvorwahlen bleiben erhalten. Die Postleitzahlen werden sich voraussichtlich nicht ändern – die endgültige Entscheidung liegt bei der Post. Die Straßennamen, die doppelt vorhanden sind, werden dort umbenannt, wo es entweder weniger Anwohner gibt oder/und Gewerbeinteressen berührt sind. (insgesamt gäbe es 38 doppelt vorhandenen Straßen, die einen neuen Namen erhalten – hier werden die Anwohner ihre Vorschläge machen können, um einvernehmliche Lösungen zu finden)

Es ist davon auszugehen, dass es eine Stadt wird, da eine der Kommunen – Wetter/ Hessen – bereits Stadtrechte hat.

Es gibt einen gemeinsamen Haushaltsplan, da es eine gemeinsame Kommune gibt. Die Studie empfiehlt, einen Beirat der Ortsvorsteher zu schaffen, um den Ortsteilsinteressen auch formal Gehör zu verschaffen. Darüber hinaus wird empfohlen, dass die Ortsbeiräte eigene Budgets für die Ortsteile erhalten -> damit eigenverantwortlich vor Ort agiert werden kann.

Es gibt eine Stadtverordnetenversammlung mit 37 Stadtverordneten.

Der Name wird mit dem Grenzänderungsvertrag geregelt. Die Bürger können hier Vorschläge einbringen, es wird voraussichtlich ein Wettbewerb ausgeschrieben.

Sollte sich im Bürgerentscheid eine der Kommunen gegen die Fusion aussprechen, kann es nicht zu einer Fusion der zwei übrigen (die dafür waren) kommen. Ein erneuter Bürgerentscheid für eine Fusion (z.B. bei nur zwei Kommunen) wäre dann aber erst nach drei Jahren wieder möglich.

Wenn es (nach dem Bürgerbegehren) nicht zu einer Fusion kommen sollte, können die Kommunen ihre bisherige Kooperation weiterführen, diese entwickeln und ausbauen und zum Beispiel auch ein Verwaltungsverband gründen.

Ja, die Feuerwehren bilden eine Einheit des Brandschutzes und haben damit einen gemeinsamen Gemeindebrandinspektor – ggf. könnte sich die Anzahl der stellvertretenden GBI’s erhöhen, um den dezentralen Anforderungen Rechnung zu tragen.

Ziel des Zusammenschlusses ist eine noch stärkere Vernetzung, um tatsächlich das soziale und kulturelle Leben vor Ort zu halten. Das betrifft die Kommunen, aber auch Vereine oder Kirchengemeinden. Dies muss nicht formal geschehen, aber informell. Ein Zusammenschluss von Vereinen liegt in deren Entscheidung.

Ja. Da die neue Kommune finanzkräftiger wird, wird auch die Vereinsförderung optimiert und weiterentwickelt.

Das entscheiden die Kirchengemeinden selbst – unter Berücksichtigung der Entscheidung der Landeskirchen.

Ja, auf jeden Fall. Eine neue Kommune hat 22 Orts- und Stadtteile und bekommt/ behält entsprechend 22 Ortsbeiräte. Der Status der bisherigen Ortsteile bleibt erhalten und wird gleichzeitig über Ortsteilbudgets noch aufgewertet, über die die Ortsbeiräte selbst entscheiden.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen in den 1970er Jahren wurden zahlreiche Straßen umbenannt, damit jeder Straßenname im Gemeindegebiet nur einmal vorkommt: dies ist für Rettungsdienste und Post wichtig. Die Straßennamen, die in Lahntal, Münchhausen und Wetter doppelt vorhanden sind, werden dort umbenannt, wo es entweder wenige Anwohner gibt und/ oder Gewerbeinteressen berührt sind. Insgesamt gibt es 38 doppelt vorhandenen Straßen. Hier werden die Anwohner ihre Vorschläge machen, damit einvernehmliche Lösungen gefunden werden können.

Für alle Einwohnerinnen und Einwohner ändert sich bei einem Zusammenschluss der Name der Kommune, für einige auch der Straßenname. Deshalb müssen auch der Personalausweis, der Reisepass und die Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein) geändert werden. In der Regel erfolgen diese Änderungen unkompliziert mittels eines Aufklebers, die per Gesetz gebührenfrei sind. Diese Adressänderungen sind auch Banken, Versicherungen und anderen Stellen mitzuteilen – hierfür wird es ein Mitteilungsformular geben.

In Ihrer bisherigen Verwaltung, denn die Standorte der jetzigen Verwaltungen bleiben erhalten. Das Onlinezugangsgesetz und auch die Pandemie bringen grundlegende Änderungen im Nutzerverhalten. Gleichwohl wird es Ortsbeiräte geben – mit den Ortsvorstehern, die wie bisher wichtige Ansprechpartner für die Bürger bleiben.

Bei Ausweisung neuer Baugebiete sind die Grundstückspreise neu festzulegen.

Wie bisher, in den jetzigen Verwaltungen, bzw. in den bisherigen ausgewählten kommunalen Locationen.

Ja, sie bleiben bestehen. Es sind keine Änderungen der Partnerschaften vorgesehen.

Die Kindergärten werden in der bisherigen Struktur weiter fortgeführt und sogar ausgebaut werden.

Ja, beides wollen wir behalten. Nach einem Zusammenschluss der Kommunen und dem damit verbundenen zusätzlichen Finanzierungsspielraum könnten so zum Beispiel das Streckennetz eines Bürgerbusses mit bedarfsorientierter Taktung ausgebaut und eine herkömmliche Gemeindebücherei um ein multimediales Angebotssortiment bereichert werden.

Auch nach einem Zusammenschluss sollen die Bauhöfe wie bisher ortsnah an ihren bisherigen Standorten in Lahntal und Münchhausen betrieben werden. Durch die Fusion der Nordkreiskommunen ergeben sich hier zudem Einsparpotentiale durch eine gemeinsame Beschaffung und Nutzung von Fahrzeugen und Maschinen.

Die Wasserversorgung wird in der Gemeinde Lahntal und der Stadt Wetter durch den Zweckverband Mittelhessische gewährleistet. In der Gemeinde Münchhausen erfolgt sie aus eigenem Brunnen und unter eigener Verwaltung – dies soll auch in Zukunft so beibehalten werden. Die Abwasserentsorgung erfolgt durch den ZMA und auch hier werden sich keine Änderungen ergeben. Dies gilt auch für gemeinsame Abfallentsorgung über den Müllabfuhrzweckverband Biedenkopf.

Ja, sie Feuerwehren fusionieren ebenfalls. Durch Synergieeffekte werden höhere Potentiale ergeben. Dies gilt beispielsweise für gemeinsame Anschaffungen und/ oder Schulungen, aber auch durch einen einheitlichen Bedarfs- und Entwicklungsplan sowie durch eine gemeinschaftliche Sicherung des technischen Standards und der gemeinsamen Sicherung der Alarmbereitschaften.

Ja, für 15 Feuerwehren gibt es einen SBI und mehrere Stellvertreter.

Das richtet sich nach der Landesentwicklungsplanung. Es ergeben sich zudem wirtschaftspolitische Vorteile, da überregionales Angebot möglich sein wird.

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